BERLIN-LICHTENBERG | U-BAHNHOF MAGDALENENSTRASSE
Berlin-Lichtenberg, U-Bahnhof Magdalenenstraße
Neubau eines Personenaufzuges
- Planung, BPU
| Planung | 2008 - 2009 |
(Aus dem ursprünglichen Entwurfskonzept:)
Der Block Magdalenenstraße/ Normannenstraße/ Ruschestraße/ Frankfurter Allee war bis 1989 Hauptsitz des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR. Für viele Berliner ist der Name ,,Magdalenenstraße" gleichbedeutend mit ,,Stasi-Zentrale". Die Staatssicherheit war das verdeckt arbeitende Ausforschungs- und Repressionsorgan des Staates. Die Staatssicherheit war somit das ,,U-Boot" in der Gesellschaft.
Der U-Bahnhof ist ein unterirdisches technisches Bauwerk, das in seiner Grundform an den Schiffskörper eines Unterseebootes erinnert. Lediglich der Turm ist beim Auftauchen zu sehen.
Der Personenaufzug ist das einzige dreidimensionale Bauteil, das den U-Bahnhof oberirdisch erkennbar werden lässt.
Der Mittelstreifen der Paradestraße Frankfurter Allee, vormals Stalinallee und Karl-Marx-Allee, ist ein angemessener Ort, mit einer baulichen Andeutung an die unheilvolle Geschichte des Blocks unmittelbar nördlich des U-Bahnhofs zu erinnern.
Juli 2008, Alexander Bertsch
Leider wurde der Entwurf trotz der eingearbeiteten Änderungen von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Werkstatt für Architektur und Denkmalschutz, mit wechselnden Begründungen abgelehnt.








